Forschungsprojekte

Betreutes Wohnen

Der Begriff des „betreuten Wohnens“ wird heute in der Diskussion um Wohnformen im Alter zunehmend verwendet. Eine klare Begriffsdefinition ist aber nicht vorhanden. Um konstruktiv in die politische Diskussion eingreifen zu können, strebt die Curaviva Schweiz eine Klärung der Kriterien an, mit denen sich Inhalt und die Form eines Modells des „betreuten Wohnens“  bestimmen lassen.

Ziele des Projektes sind 1) die Entwicklung eines konsolidierten Modells; 2) die Erarbeitung eines Betriebskonzepts und Businessplans; 3) die Skizzieren einer EL-fähigen Finanzierung.

 

Dauer: 2018


Integrierte Heimarzt- & Hausarztpraxis Im Fahr, Brügg BE

Mit dem Projekt „Integrierte Heimarzt- & Hausarztpraxis Im Fahr“ soll die medizinische Grundversorgung für die Bewohnenden des Pflegeheims „Im Fahr“, die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Brügg und die Trägergemeinden des Pflegeheimes langfristig sichergestellt werden. In weiteren Schritten ist der Einsatz von Pflegefachpersonen in der medizinischen Grundversorgung geplant. Damit sollen sowohl die Hausärztinnen entlastet wie auch die Versorgung von älteren Menschen in der Gemeinde Brügg und den umliegenden Trägergemeinden des Pflegeheims durch ein erweitertes Angebot ergänzt werden.

 

Dauer: 2017-2020


Advanced Practice Nurses in der ambulanten Versorgung, Zürich

In diesem Projekt werden die Aufgabenbereiche von Advanced Practice Nurses bei Spitex Zürich Sihl entwickelt und implementiert werden. Es wird eine interprofessionelle Kooperation zwischen den APN und Hausärztinnen verschiedener Arztpraxen für eine neue Verantwortungs- und Aufgabenteilung zur effiziente und qualitativ hochstehende Versorgung von chronisch kranken Patienten etabliert.

Die Rolle der APN und das Leistungsangebot wird mit den bestehenden Prozessen koordiniert. 

Ziel ist die Etablierung einer tragfähigen, interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Hausarztpraxen und den APN in der Spitex Sihl.

 

Dauer: 2017-2019


Betreuung Plus, Frauenfeld TG

Das Leistungsspektrum der Spitex Mittelthurgau umfasste bisher Pflegeleistungen gemäss KVG, hauswirtschaftlichen Leistungen, die Koordination des Entlastungsdienstes für pflegende Angehörige, den Mahlzeitendienst sowie den Rotkreuz-Fahrdienst. Die Spitex Mittelthurgau, eine nicht profitorientierte Spitex im Kanton Thurgau startete 2015 eine zusätzliche Dienstleistung unter dem Begriff „Betreuung plus“ an. Eine niederschwellige ambulante Betreuung ist in vielen Fällen die Voraussetzung dafür, dass eine betagte Person in ihrem angestammten Umfeld verbleiben kann. Die Betreuungsleistung Müssen jedoch dem effektiven individuellen Bedarf entsprechen und dürfen die betroffenen Personen organisatorisch und finanziell nicht überfordern. 

Für die Spitex Mittelthurgau standen zwei Fragen im Fokus: Wie kann das neue Angebot in die bestehenden Leistungen integriert werden? Und lassen sich die Betreuungskosten («Betreuung plus») von den Kosten für Haushilfe und Pflege klar abgrenzen? Der vorliegende Bericht von Nursing Science & Care GmbH gibt Auskunft. Zudem wird am untersuchten Projektbeispiel ersichtlich, wie die Entwicklung integrativer Modelle ambulanter Betreuung- und Pflege durch die Rahmendbindungen des Gesundheitssystems herausgefordert wird. 

 

Download
Broschüre Betreuung Plus
Ein Projekt der Spitex Mittelthurgau.pdf
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Reaching out to family Health (REACH-FH)

The main aim of the REACH-FH (Reaching out to Family Health) action is to establish a maintainable European multidisciplinary researcher network focusing on health of families of elderly people who have to live with chronic conditions.  

The REACH-FH programme aims to build fruitful collaborations between researchers, clinicians, Non Govermental Organizations (NGO's) and families in order to increase and coordinate research and clinical practice in the field of family health and well-being of families of chronically ill elderly people in Europe.

 

Duration: 2018-2020

 



Entwicklungsprojekte

Gesundheitspersonal für die Primärversorgung

Im Rahmen des Zyklus Gesundheitszustand in der EU der Europäischen Kommission organisiert Österreich einen Workshop zum Thema Gesundheitspersonal für die Primärversorgung: Planung, Atraktivität und Zusammenarbeit zur Stärkung der Primärversorgung.


Swiss Research Agenda for Nursing (SRAN)

Die Swiss Research Agenda for Nursing wird nach 10 Jahren bestehen ein weiteres Mal überarbeitet und den neuesten Entwicklungen angepasst. Verschiedene Working Groups nehmen sich dabei Themen der Versorgung und der Forschung an.

 

Dauer: 2017


The Way to National Regulation of APN Roles in Switzerland

Joint efforts of  nursing stakeholders and allied health professionals led to more awareness for the necessity of definition and regulation of the APN roles in Switzerland. There- fore, the project targets to develop of a regulatory framework capturing the developing APN roles, to define the organization of a self-regulatory body, and to clarity of educational and clinical requirements to register as an APN.

Main stakeholders implemented a project to develop the necessary means.

 

Duration: 2017-2019



Begleitung PhD-Projekte

Familienorientierung in der ambulanten Pflege: eine Perspektive der Pflegenden Angehörigen

Frau Irene Ris , Doktorandin an der Universität Witten/Herdecke, Deutschland 

Supervidierende: Prof Dr. Romy Mahrer Imhof, Prof Dr. Wilfried Schnepp

Das Erleben der Mobilitätsfördernden Pflegeintervention

Frau Susanne Suter-Riederer, Doktorandin an der Universität Witten/Herdecke, Deuschland

Supervidierende: Prof Dr. Lorenz Imhof, Prof Dr. Wilfried Schnepp

Developing brief emergency care interventions to reduce severe hypoglycaemia

Frau Anita Keller-Senn, Doktorandin am King's College London, Florence Nightingale Schoold of Nursing and Midwifery, London, UK

Supervidierende: Prof Dr. Jackie Sturt, Prof Dr. Gery Lee, Prof Dr. Lorenz Imhof

Becoming an adult: Experiences of individuals affected by neuromuscular disease and their families 

Frau Dr. Veronika Waldboth, promoviert 2017 am King's College London, Florence Nightingale Schoold of Nursing and Midwifery, London, UK

Supervidierende: Prof Dr. Alsion Metcalfe, Dr. Christine Patch, Prof Dr. Romy Mahrer Imhof