Forschungsprojekte

Zugehende Beratung der Alzheimervereinigung  Zürich


In zwei Drittel der Fällle übernehmen Angehörige die Pflege und Unterstützung von Personen, die von Demenz betroffen sind. Das familiale System ist dadurch stark belastet. Frühzeitige professionelle Interventionen sind nötig um die Belastungen von Betroffen und Angehörigen zu minimieren.

Die Alzheimervereingiung des Kantons Zürich hat deshalb ein Projekt für Zugehende Beratung für Betroffene und Angehörige gestartet. Es soll ein tragfähiges Konzept entwickelt, angepasst und ein robustes Geschäftsmodell entwickelt werden. Die Alzheimervereinigung des Kantons Zürich lässt dieses Projekt gemeinsam mit der Age-Stiftung von Nursing Science & Care GmbH evaluieren.

 

Dauer: 2018-2019


Selbstmanagement älterer Menschen in der Gemeinde Horgen


Die Gemeinde Horgen bietet unter dem Dach "Gesundheit und Alter" verschiedene Dienste für Menschen über 65 Jahre an. Die Anlaufstelle für das Alter, die Spitex, Begegnungszentrum, Siedlungs-und Wohnassistenz und Nachbarschaftshilfe widmen sich der Aufgabe, einen gelingenden Alltag zu unterstützen, eine gute Lebensqualität zu erhalten und die soziale Teilhabe von älteren Menschen zu ermöglichen.

Da Lebensqualität und Alltagsgestaltung stark von den Selbstpflegefähigkeiten von Menschen abhängen, wird untersucht wie die Leistungsanbieter diese unterstützen und wie sie sich zur Zielerreichung koordinieren und zusammenarbeiten.

 

Dauer: 2018

 


Betreutes Wohnen

Der Begriff des „betreuten Wohnens“ wird heute in der Diskussion um Wohnformen im Alter zunehmend verwendet. Eine klare Begriffsdefinition ist aber nicht vorhanden. Um konstruktiv in die politische Diskussion eingreifen zu können, strebt die Curaviva Schweiz eine Klärung der Kriterien an, mit denen sich Inhalt und die Form eines Modells des „betreuten Wohnens“  bestimmen lassen.

Ziele des Projektes sind 1) die Entwicklung eines konsolidierten Modells; 2) die Erarbeitung eines Betriebskonzepts und Businessplans; 3) das Skizzieren einer EL-fähigen Finanzierung.

 

Dauer: 2018


Integrierte Heimarzt- & Hausarztpraxis Im Fahr, Brügg BE

Mit dem Projekt „Integrierte Heimarzt- & Hausarztpraxis Im Fahr“ soll die medizinische Grundversorgung für die Bewohnenden des Pflegeheims „Im Fahr“, die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Brügg und die Trägergemeinden des Pflegeheimes langfristig sichergestellt werden. In weiteren Schritten ist der Einsatz von Pflegefachpersonen in der medizinischen Grundversorgung geplant. Damit sollen sowohl die Hausärztinnen entlastet wie auch die Versorgung von älteren Menschen in der Gemeinde Brügg und den umliegenden Trägergemeinden des Pflegeheims durch ein erweitertes Angebot ergänzt werden.

 

Dauer: 2017-2020


Advanced Practice Nurses in der ambulanten Versorgung, Zürich

In diesem Projekt werden die Aufgabenbereiche von Advanced Practice Nurses bei Spitex Zürich Sihl entwickelt und implementiert werden. Es wird eine interprofessionelle Kooperation zwischen den APN und Hausärztinnen verschiedener Arztpraxen für eine neue Verantwortungs- und Aufgabenteilung zur effiziente und qualitativ hochstehende Versorgung von chronisch kranken Patienten etabliert.

Die Rolle der APN und das Leistungsangebot wird mit den bestehenden Prozessen koordiniert. 

Ziel ist die Etablierung einer tragfähigen, interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Hausarztpraxen und den APN in der Spitex Sihl.

 

Dauer: 2017-2019


Betreuung Plus, Frauenfeld TG

Das Leistungsspektrum der Spitex Mittelthurgau umfasste bisher Pflegeleistungen gemäss KVG, hauswirtschaftlichen Leistungen, die Koordination des Entlastungsdienstes für pflegende Angehörige, den Mahlzeitendienst sowie den Rotkreuz-Fahrdienst. Die Spitex Mittelthurgau, eine nicht profitorientierte Spitex im Kanton Thurgau startete 2015 eine zusätzliche Dienstleistung unter dem Begriff „Betreuung plus“ an. Eine niederschwellige ambulante Betreuung ist in vielen Fällen die Voraussetzung dafür, dass eine betagte Person in ihrem angestammten Umfeld verbleiben kann. Die Betreuungsleistung Müssen jedoch dem effektiven individuellen Bedarf entsprechen und dürfen die betroffenen Personen organisatorisch und finanziell nicht überfordern. 

Für die Spitex Mittelthurgau standen zwei Fragen im Fokus: Wie kann das neue Angebot in die bestehenden Leistungen integriert werden? Und lassen sich die Betreuungskosten («Betreuung plus») von den Kosten für Haushilfe und Pflege klar abgrenzen? Der vorliegende Bericht von Nursing Science & Care GmbH gibt Auskunft. Zudem wird am untersuchten Projektbeispiel ersichtlich, wie die Entwicklung integrativer Modelle ambulanter Betreuung- und Pflege durch die Rahmendbindungen des Gesundheitssystems herausgefordert wird. 

 

Download
Broschüre Betreuung Plus
Ein Projekt der Spitex Mittelthurgau.pdf
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Entwicklungsprojekte

Gesundheitspersonal für die Primärversorgung

Im Rahmen des Zyklus Gesundheitszustand in der EU der Europäischen Kommission organisiert Österreich einen Workshop zum Thema Gesundheitspersonal für die Primärversorgung: Planung, Atraktivität und Zusammenarbeit zur Stärkung der Primärversorgung.

Prof Dr. Romy Mahrer Imhof war als Expertin eingeladen zu Fragen zur interprofessionellen Zusammenarbeit und APN zu sprechen.

 

Dauer: 2018


Swiss Research Agenda for Nursing (SRAN)

Die Swiss Research Agenda for Nursing wird nach 10 Jahren bestehen ein weiteres Mal überarbeitet und den neuesten Entwicklungen angepasst. Verschiedene Working Groups nehmen sich dabei Themen der Versorgung und der Forschung an.

Prof Dr. Lorenz Imhof und Prof Dr. Romy Mahrer Imhof nahmen als Experten in der Entwicklung teil.

 

Dauer: 2017


The Way to National Regulation of APN Roles in Switzerland

Joint efforts of  nursing stakeholders and allied health professionals led to more awareness for the necessity of definition and regulation of the APN roles in Switzerland. There- fore, the project targets to develop of a regulatory framework capturing the developing APN roles, to define the organization of a self-regulatory body, and to clarity of educational and clinical requirements to register as an APN.

Main stakeholders implemented a project to develop the necessary means.

 

Duration: 2017-2019



Begleitung PhD-Projekte

Familienorientierung in der ambulanten Pflege: eine Perspektive der Pflegenden Angehörigen

Frau Irene Ris , Doktorandin an der Universität Witten/Herdecke, Deutschland 

Supervidierende: Prof Dr. Romy Mahrer Imhof, Prof Dr. Wilfried Schnepp

Das Erleben der Mobilitätsfördernden Pflegeintervention

Frau Susanne Suter-Riederer, Doktorandin an der Universität Witten/Herdecke, Deuschland

Supervidierende: Prof Dr. Lorenz Imhof, Prof Dr. Wilfried Schnepp

Developing brief emergency care interventions to reduce severe hypoglycaemia

Frau Anita Keller-Senn, Doktorandin am King's College London, Florence Nightingale Schoold of Nursing and Midwifery, London, UK

Supervidierende: Prof Dr. Jackie Sturt, Prof Dr. Gery Lee, Prof Dr. Lorenz Imhof

Becoming an adult: Experiences of individuals affected by neuromuscular disease and their families 

Frau Dr. Veronika Waldboth, promoviert 2017 am King's College London, Florence Nightingale Schoold of Nursing and Midwifery, London, UK

Supervidierende: Prof Dr. Alsion Metcalfe, Dr. Christine Patch, Prof Dr. Romy Mahrer Imhof